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Häufig gestellte Fragen zu HGB und Finanzberichterstattung

Klare Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um HGB-Standards und regulatorische Anforderungen in Deutschland

Finanzberichterstattung und HGB Standards

HGB ist das deutsche Handelsgesetzbuch und die Grundlage für Einzelabschlüsse in Deutschland, während IFRS ein internationaler Standard ist. Für kleinere und mittlere Unternehmen ist HGB meist ausreichend, es sei denn, Sie haben börsennotierte Anteile oder müssen konzernweit einheitliche Standards einhalten. Die HGB-Bilanzierung ist oft vorsichtiger und führt zu anderen Ansätze bei Rückstellungen und Abschreibungen.

Das hängt von Ihrer Unternehmensgröße ab. Kleine Unternehmen müssen ihren Jahresabschluss innerhalb von 9 Monaten nach Bilanzstichtag beim Handelsregister einreichen, große Kapitalgesellschaften haben nur 3 Monate Zeit. Die meisten mittelständischen Unternehmen haben eine Frist von 6 Monaten. Verzögerungen können zu Verwarnungsgelder führen.

Ja, wenn Sie als GmbH einen Jahresumsatz über 10 Millionen Euro oder eine Bilanzsumme über 5 Millionen Euro haben. Auch wenn Sie eine Kapitalgesellschaft sind und mindestens zwei von drei Kriterien überschreiten (Umsatz 12 Mio., Bilanzsumme 6 Mio., oder 50 Mitarbeiter), benötigen Sie einen Prüfer. Kleinere Unternehmen können sich befreien lassen.

Sie brauchen eine nachvollziehbare Dokumentation aller Geschäftsvorfälle, Belege für Transaktionen, Nachweise für Bewertungen (besonders bei Forderungen und Vorräten) und eine Anlagenübersicht. Das gilt auch für Rückstellungen – hier müssen Sie dokumentieren, warum und wie viel Sie zurückgestellt haben. Eine gut organisierte Dokumentation spart später viel Zeit bei der Abschlussprüfung.

Das HGB wird regelmäßig aktualisiert – in den letzten Jahren gab es Änderungen beim Goodwill, bei Rückstellungen und bei der Behandlung von Pensionsverpflichtungen. Diese Änderungen können erhebliche Auswirkungen auf Ihre Bilanz haben. Wir halten Sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden und helfen Ihnen, diese korrekt in Ihren Abschluss einzubauen.

Nichteinhaltung kann zu Verwarnungsgelder führen, besonders bei verspäteter Anmeldung. Im schlimmsten Fall können Geschäftsführer persönlich haftbar gemacht werden, und es kann zu Vorwürfen wegen falscher Bilanzierung kommen. Das Finanzamt kann auch Betriebsprüfungen einleiten, wenn Ihre Unterlagen nicht ordnungsgemäß sind.

HGB Compliance und Dokumentation

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